Multidimensionaler Unterricht MDU®

Vernetzter Unterricht, Tagesmusikschule

Klavier- und Blockflötenunterricht kombiniert.

Wie in der Regelschule wird an der Musikschule Wassermann auch "binnendifferenziert" gearbeitet. Das bedeutet, dass jeder Schüler individuell seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert wird. Nach einer dreijährigen Fortbildungszeit, die Gisela Wassermann mit mehreren hervorragenden Zertifikaten abgeschlossen hat, findet an der Musikschule Gisela Wassermann "simultan", alters-niveaugemischt und im fachübergreifenden Unterricht (z.B. Blockflöte/Klavier) statt.

Motivierend dabei ist die Unterstützung von Paten und Übecoaches: Ältere Schüler unterstützen jüngere beim Üben und Lernen, bei Musikspielen, im Unterricht oder auch zu Hause.

Schüler gleichen oder unterschiedlichen Alters auf gleichem oder unterschiedlichem fachlichen Niveau werden zeitgleich  in einem oder mehreren Räumen unterrichtet.

Auch das gehört zur Tagesmusikschule: ein Damengespräch in der Tee-Ecke während einer Pause.
Fröhliches Lernen im Musikschulgarten der Musikschule Gisela Wassermann mit Unterstützung einer Patin.

Das bedeutet organisatorisch, dass sich die Unterrichtszeit addiert, bezogen auf die gewählte Unterrichtsform (Einzel-, Paarunterricht).

Inhaltlich verändert sich der Unterricht dadurch, dass er gleichzeitig und nicht mehr nacheinander stattfindet. Dabei entstehen Synergieeffekte, wenn an Themen gearbeitet wird, die sich an alle Schüler richten. Die Schüler-Schüler-Interaktion wird gestärkt (Schüler lernen voneinander, probieren selbstständig Neues aus,…).

In meinen Unterrichtsräumen habe ich mittlerweile Spiel-, Arbeits- und Entdeckungsecken eingerichtet, die zu eigenständigem Lernen motivieren: So finden die Schüler einen Bereich für rhythmische Spiele, eine Leseecke, in der in altersadäquate Fachliteratur geschmökert werden kann. Eine Zone zum gezielten Hören von ausgewählter Musikliteratur  ist ebenso vorhanden, wie auch eine „Träumeecke“, die eine Möglichkeit z.B. zum mentalen Training bietet. Auch dürfen meine Schüler am PC mit speziellen Lernprogrammen für den Instrumentalunterricht arbeiten und ebenso darf ein Schreibtisch nicht fehlen, an dem Notationen geübt oder Komponieren ausprobiert wird.

Beispiel

Schüler A und Schüler B kommen nicht mehr nacheinander zum halbstündigen Einzelunterricht, sondern gleichzeitig. Dadurch addiert sich die Unterrichtszeit beider Schüler auf 60 Minuten. In dieser Zeit arbeitet der Lehrer immer wieder abwechselnd mit dem einzelnen Schüler. Der andere Schüler hat die Möglichkeit, das eben Gelernte zu vertiefen und/oder  sich mit weiteren fachlichen Themen zu beschäftigen.